Maskenträger

Maskenträger

Maskenträger

Missgunst, Ekel, Neid und Hass
versteckt hinter einheitlichen Masken
Masken die vorspielen sie gehörten dazu
Masken die verbergen wer sie wirklich sind
Sie gehen in der Masse unter
Gelangen in unsere Leben
spielen uns vor sie seien Teil davon
Bleiben unentdeckt und schleichen sich in unsere Leben
Wir schenken Ihnen unser Vertrauen
Ein ums andere Mal
Bis sie Ihre Masken lüften
uns ihr wahres Gesicht zeigen
verletzen, schaden und zerstören
Maskenträger

jko im April 2018

panta rhei

panta rhei

Alles in Bewegung, alles im Fluss.

Alles verändert sich und ich bin mir nicht sicher ob ich es gut finden soll.

Ich fühle mich weggerissen und fortgetrieben von alten, gewohnten und vermeintlich sicheren Gefilden. Hin zu neuen Ufern, neuen Herausforderungen. Voller Angst zu müde zu sein um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Zu müde um weiter für meine Träume zu kämpfen.

Und doch raffe ich mich auf. Stämme mich gegen die Angst und die Müdigkeit. Kämpfe um mein bisschen Leben, mein Glück und meine Erfüllung. Jeder kleine Erfolg, jedes bisschen Licht und jeder Zuspruch von Freunden macht mich wacher. Gibt mir Kraft und lässt mich weitermachen.

Alles in Bewegung, alles im Fluss.

Von Ufer zu Ufer, durch Untiefen und Strudel zieht es mich. Den Kopf übers Wasser.

Es treibt mich, ich bin im Fluss. Strampel und Ruder wie wild. Nur wenig trage ich zur Änderung der Richtung und Geschwindigkeit bei. Doch die kleinen Änderungen in Richtung und Zeit sind es, die das Leben entscheidend verändern.

Hoffnung und Mut keimen auf. Geben neue Kraft um etwas zu ändern. Verleihen fast übermenschliches um von der nächsten Welle zerschlagen zu werden. Strudel ziehen mich hinab. Dann fühl ich den Grund und stoße mich ab. Komm wieder nach oben und schreie nach Luft. Füll meine Lungen. Schlag mit Armen und Beinen. Entrinne dem Sog und folge dem Fluss.

Alles in Bewegung, alles im Fluss!

 

[jko 2018-02-25]

WUT

WUT

Aus Kleinigkeiten entsteht so oft unbändige und verzweifelte Wut. Aus nichtigem Anlass. Doch hat es mich in dem Moment tief getroffen. Viel tiefer als ich sagen kann. Tiefer als ich verstehen kann. Und dann fühle ich wie sie sich im Magen zusammenballt, Energie und Kraft aufnimmt und wie die Lava eines Feuerspeienden Vulkans aus mir herausbricht. Alles vernichtet und alles verbrennt innerhalb des Wirkungsreises. Ich versuch mich zu verstecken. Will niemanden zumuten diesen Ausbruch über sich ergehen zu lassen. Verkriech mich. Verstecke mich. Verberge mich. Versuch das Feuer in mir zu bändigen. Die Glut herunterzuschlucken. Verbrenne lieber innerlich als jemand Anderen damit zu schaden. Jemand zu treffen. Jemanden weh zu tun. Und Schluss endlich verarbeite ich es wie alles andere auch das mir schadet oder mich bewegt. Bilder – Texte – wie immer halt.

Dieses Bild ist allerdings schon aus 2009 – aber es passt grade soooo gut!

Gedankenspiele

Gedankenspiele

Gedankenspiele

Ich sitze hier, den Kopf in die Hand gestützt. Gedanken fliegen mir durchs Hirn. Ich versuche wenigstens einen zu fassen, in der Hoffnung ihn wirklich denken zu können. Ein ums andere Mal entwischt er mir. Wieder fliegen die Fetzen durch den Geist, benebeln und verwirren. Ich kann sie nicht greifen, kann sie nicht halten. Ich  kann sie nicht erkennen. Ich kann mich nicht damit auseinandersetzen. Dann sitz ich da und überlege gefühlte Ewigkeiten: WARUM?

Irgendwann schwirrt mir der Schädel. Ich bin kein Stück weiter. Lebenszeit verschwendet auf der Suche nach Antworten, deren Fragen ich nicht erkennen kann. Bin nun verwirrter als zuvor und frage mich immer wieder, warum ich meine Gedanken nicht fassen kann. Warum es mich beschäftigt, warum ich nicht den geringsten Schimmer habe, was das alles soll. Warum ich das immer wieder mache. Gedankenspiele die zu nichts führen. Die nur verwirren. Die in die Irre führen. Die mehr Fragen als Antworten generieren.

Und immer wieder frage ich mich: Geht das nur mir so? Gefangen in den eigenen Gedanken. Ohne Plan, ohne Antworten. Gedankenspiele …